Access in deutsche Krankenhäuser – Erstattungswege im deutschen Gesundheitswesen

Der Erstattungsweg in deutsche Krankenhäuser für Medizinprodukte, digitale Gesundheitsanwendungen und Arzneimittel kann (muss aber nicht) in Deutschland geradlinig und “einfach” sein. Inzwischen gibt es jedoch unterschiedliche Zugangswege, darunter den berühmte “NUB” und das neu eingeführte Krankenhaus-Zukunftsgesetz sowie die Erprobungsregelung und die Beantragung zum Innovationsfonds. Zudem muss bei Investitionsgütern zwischen Krankenhausträgern differenziert werden.
Die Referenten, ehemals bzw. der amtierende Vorsitzende des Ausschusses Stationäre Versorgung bei der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (DGGÖ), werden die verschiedenen Pfade und deren Anwendbarkeit sowie den Zusammenhang zu den jährlichen Budgetverhandlungen der Krankenhäuser diskutieren und die verschiedenen Aspekte aufzeigen, die im deutschen Krankenhausbereich zu beachten sind.

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10 Jahre AMNOG

Nach einem erfolgreichen Webinar zum Thema “10 Jahre AMNOG” am 25. März 2021 freuen wir uns über die Ausweitung der Diskussionen in den deutschsprachigen Raum! MArS Market Access & Pricing Strategy GmbH veranstaltet wieder einen “Talk auf Clubhaus”!! Die Session am 1. April 2021 wird aufgezeichnet und auch im Nachhinein zur Verfügung gestellt – aber noch besser ist es, wenn Sie sich uns anschließen und direkt mit namhaften Experten diskutieren: Dr. Stefan Walzer, Prof. Dr. David Matusiewicz, Bibiane Schulte-Bosse, Dr. Mathias Flume, Heiko Schellhorn, Prof. Dr. Thomas Hammerschmidt – Moderation wie immer von Lutz Vollmer.

10 Jahre AMNOG – was haben wir für die Arzneimittelentwicklung und Preisgestaltung gelernt?

Vor 10 Jahren hat sich das deutsche Erstattungssystem für Arzneimittel deutlich verändert. Das AMNOG inklusive Nutzenbewertung und Preisverhandlung wurde eingeführt. Es wurden Risiken gesehen, aber auch Chancen – der Rahmen des AMNOG wurde kritisiert und in einigen Aspekten auch im Laufe der Zeit verändert. Ein lernendes System – wie manche sagen.
Die Referenten haben den AMNOG-Prozess auch vor der Einführung mitgestaltet und arbeiteten seit dem Start in verschiedenen Rollen und an unterschiedlichen Produkten. Der Vortrag und die Diskussion werden folgende Schwerpunkte aufzeigen:

  • Was sind wesentliche Erfolgsfaktoren für einen optimalen AMNOG-Prozess?
  • Gibt es Leitfäden für die klinische Entwicklung?
  • Wie hängen Nutzenbewertung und Preisverhandlung zusammen? Was sind die Treiber?
  • Was können wir in Zukunft vom AMNOG erwarten?

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Innovative Preisvereinbarungen im deutschen AMNOG-Verfahren – Zukunft oder Traum?

Die Referenten Dr. Stefan Walzer und Roman Spelsberg analysierten die aktuelle Situation des AMNOG-Verfahrens in Bezug auf die Preisvereinbarungen. Sie zeigen dabei Chancen und Hürden des derzeitigen Systems sowie aktuelle Beispiele auf. Darüber hinaus werden sie auch einen Vorschlag präsentieren, wie innovative Preisvereinbarungen in Deutschland umgesetzt werden könnten.

Registrieren Sie sich jetzt zu unserem neuesten Webinar – for free!! https://us02web.zoom.us/webinar/register/3016007018391/WN_jAWzjHTbSK2m2fUXJoqLtg

Kommt ein einheitliches europäisches HTA Verfahren?

Seit Jahren gibt es eine große Debatte über die mögliche Einführung eines gemeinsamen HTA-Systems in ganz Europa. Kernfragen zu einem solchen System bleiben, wie ein solcher Ansatz aussehen und – was noch wichtiger ist – umgesetzt werden könnte.

MArS bietet am letzten Donnerstag im August ein Webinar zum aktuellen Stand der Debatte an und zeigt einen Weg auf, wie ein solches gemeinsames HTA in der Europäischen Union umgesetzt werden könnte.

Registrieren Sie sich jetzt: https://us02web.zoom.us/webinar/register/4715954498495/WN_8WnsBaNyQZKf4BFvtgBP4g

Der G-BA hat seine Entscheidungsfähigkeit angesichts des COVID-19-Ausbruchs vorbereitet

Der G-BA hat heute entschieden, dass der Ausbruch von COVID-19 und die damit verbundenen öffentlichen Einschränkungen besondere Umstände in seinen internen Vorschriften darstellen. Daher können sie nun auch Videokonferenzen und schriftliche Entscheidungen nutzen. Siehe auch Details auf deren Website. Diese Entscheidung ist noch nicht rechtsverbindlich bis das Gesundheitsministerium über den Beschluss entschieden hat.

Der Marktzugang für Medikamente, Medizinprodukte, Diagnostika, Impfungen ist also weiterhin offen und bereit für (neue) Innovationen.

MArS verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Marktzugangsstrategie, Einreichungen zur Kostenerstattung und den damit verbundenen Preisverhandlungen. Kontaktieren Sie uns!

Länder-Update Deutschland Januar 2020 – was gibt es Neues im Market Access?

MArS hat ein weiteres Länderprofil-Update für Deutschland – Januar 2020 – erstellt. Eine Zusammenfassung ist unten verfügbar – der vollständige Bericht ist auf Anfrage erhältlich:

  • IQWiG Leitfaden für Datenerhebungen bei zeitlicher Befristung von G-BA Beschlügen nun als Vorlage verfügbar
  • DVG: Meilensteine für die Vorgaben der Prozessdokumente durch das BfArM und den GKV-SV wurden veröffentlicht. Die Einreichungen für health apps sind voraussichtlich ab April 2020 möglich.
  • Neuer Gesetzentwurf zur Notfallversorgung in der Diskussion

MArS verfügt über umfangreiche Erfahrungen bei Einreichungen, Preisstrategie und Verhandlungen in Deutschland für Arzneimittel, Medizinprodukte und Diagnostika.

Preisdiskussionen um neue Therapieoption in Deutschland

Die Verfügbarkeit von Zolgensma in den USA hat die Preisdiskussion für neue Medikamente auch in Deutschland angeheizt. Zolgensma ist in den USA zur Behandlung von Kindern mit Spinaler Muskelatrophie (SMA) zugelassen und kann (potentiell) die Krankheit heilen. In Deutschland ist das Medikament bisher noch nicht zugelassen – die europäische Zulassung wird im kommenden Jahr erwartet.

Nun gibt es zwei große Diskussionen in Deutschland: Zum Einen geht es um die Handhabung von Medikamenten, die bisher noch nicht in Deutschland zugelassen sind und zum Anderen geht es um die Höhe des Preises.

Die Handhabung von Medikamenten vor Zulassung ist eindeutig in der Arzneimittel-Härtefall-Verordnung (AMHV) zum sogenannten Compassionate Use Programm geregelt und sieht ein Kohortenprogramm zur Versorgung von Patienten vor. Dabei wird das Medikament umsonst zur Verfügung gestellt! Die Einzelfallregelung, welche von den Krankenkassen nun ebenfalls kritisiert wird, ist durch das sogenannte Nikolausurteil aus dem Jahre 2005 ebenfalls klar geregelt und sieht dies vor allem bei lebensgefährdenden Medikamenten vor.

Bezüglich des Preises bleibt festzustellen, dass 1) die SMA lediglich 500 Patienten in ganz Europa, sprich ca. 80 Patienten bundesweit betrifft – bei 100 GKVen sind das im Schnitt weniger als 1 Patient (!) – und 2) ohne eine hohe Gewinnerwartung in solchen sehr seltenen Krankheiten auch zukünftig keine neuen Therapien und Medikamente zur Verfügung stehen werden, da die Forschungs- und Investitionsanreize gegen Null gehen.

Presseartikel hierzu u.a. in der Badischen Zeitung vom 20.11.2019: Hoffnung, Leid und viel Geld sowie ein Kommentar

MArS unterstützt Sie bei der optimalen Erstattungsstrategie, der Preisfindung für den D-A-CH Markt und natürlich auch in einer möglichen frühen Kontakt- und Diskussionsaufnahme mit den Gesetzlichen Krankenkassen.